Termin Montag 01.10.2012 16 Uhr

Thomas Oppermann (SPD)

Alter: 58

Ausbildung: Studium der Rechtswissenschaften

Parteimitglied seit: 1980

Aufgaben im BT:

  • Seit 27. Nov. 2007 Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion
  • Mitglied des Ältestenrats
  • Mitglied der Ältestenratskommission zur Rechtsstellung der Abgeordneten
  • Mitglied des Gemeinsamen Ausschuss nach Art. 53 a GG
  • Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKG)
  • Mitglied des Vermittlungsausschusses
  • "Mitglied des Richterwahlausschuss" (seit Anfang 17. WP)
  • Stellv. Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe
  • Von 2006 bis Nov. 2007 Obmann der SPD-Fraktion für den Geheimdienst-Untersuchungsausschuss

Homepage: http://www.thomasoppermann.de/

Hannes Keune (Jusos)

Alter: 21

Beruf/Ausbildung: Studierender (Politik/Soziologie)

Warum bin ich bei den Jusos?: Ich komme aus einem sozialdemokratischen Elternhaus. Eingetreten bin ich mit 15, glaube ich. Grund dafür war damals vor allem die Agenda 2010. Das hat sich mittlerweile vollkommen geändert. Die SPD macht derzeit keine linke Politik. Dennoch denke ich, dass sich auf absehbare Zeit nicht viel an den gesellschaftlichen Verhältnissen ändern wird, weshalb ich glaube, dass man neben linker außerparlamentarischer Betätigung auch für linke parlamentarische Mehrheiten streiten muss, wenn man einiges zum besseren ändern will. Beispiele dafür wären eine menschenwürdige Asylpolitik, eine fortschrittliche Bildungspolitik, Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus, Reformen wie Arbeitszeitverkürzung oder eine Demokratisierung aller Lebensbereiche wie den Betrieben, Schulen, Sportvereinen oder Universitäten. Und für eine solche linke Perspektive braucht es eine linke SPD und noch viel linkere Jusos.

Zentrale politische Forderung: Karl Marx hat einmal geschrieben, es gehe darum, "alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist." Meine politische Forderung ist daher, dass man immer und überall sich gegen Ausbeutung, Ungerechtigkeit und gesellschaftliche Zwänge wenden muss. Das fängt in der Jugend- und Bildungspolitik an: mit einem demokratischen Schulsystem oder auch einer emanzipatorischen Bildung, die Individualität und Kreativität der Heranwachsenden bewahrt, wäre schon viel getan im Sinne einer demokratischen Zivilgesellschaft.

Bilder vom 01.10.2012